Fantasie – Benefizkonzert für Bildung von Kindern im Jemen

Fantasie – Benefizkonzert für Bildung von Kindern im Jemen

Wir laden Sie herzlich zu einem besonderen Konzertabend am 20. November 2026 in der Münchner Residenz ein!

Unter dem Titel „Fantasie“ erwartet Sie eine musikalische Begegnung zwischen Alter Musik und improvisatorischen Traditionen. Auf historischen Instrumenten wie Gambe, Barockgitarre und Theorbe präsentiert das Altaki Consort unter der Leitung von Daniel Galindo Musik nach Originalquellen aus Europa und Lateinamerika. Dabei eröffnen Einflüsse aus dem arabischen Taqsim und jazzige Vamps neue und überraschende Perspektiven auf die Musik vergangener Zeiten.

Mitwirkende:

  • Katharina Lampersperger | Gambe
  • Fabian Schäfauer | Percussion
  • Daniel Galindo | Barockgitarre, Theorbe und musikalische Leitung

Datum: Freitag, 20. November 2026
Beginn: 20:00 Uhr
Ort: Max-Joseph-Saal, Residenz München

Musik genießen und Bildung unterstützen 💚 

Das Benefizkonzert findet zugunsten von Bildungsangeboten für Kinder im Jemen in Kooperation mit Hayati Karamati e.V. statt.

Mit Ihrem Konzertbesuch unterstützen Sie unser Engagement für Bildung und bessere Zukunftsperspektiven von Kindern im Jemen.

🎟️ Tickets sind ab sofort erhältlich!

Hier Tickets über Eventfrog sichern

Wir freuen uns auf einen inspirierenden Konzertabend mit Ihnen! 

Bildung schafft Zukunft – gerade in Krisenzeiten

Bildung schafft Zukunft – gerade in Krisenzeiten

Der UNESCO-Weltbildungsbericht 2026 zeigt: Trotz wichtiger Fortschritte gehen weltweit rund 273 Millionen Kinder und Jugendliche nicht zur Schule. Besonders gravierend sind die Hürden für Kinder in Konflikt- und Krisengebieten. Für Hayati Karamati e.V. bestätigt dies einmal mehr, warum Bildung im Mittelpunkt unserer Arbeit steht.

Bildung ist weit mehr als der Besuch einer Schule. Sie eröffnet Perspektiven, stärkt gesellschaftliche Teilhabe und gibt jungen Menschen die Möglichkeit, ihre Zukunft selbstbestimmt zu gestalten. Gerade dort, wo Krieg, Armut und politische Instabilität den Alltag bestimmen, ist Bildung deshalb von besonderer Bedeutung.

Der aktuelle UNESCO-Weltbildungsbericht 2026 unter dem Titel „Zugang und Chancengerechtigkeit“ macht deutlich, wie groß die Herausforderung weiterhin ist: Weltweit gehen nach den im Bericht ausgewiesenen Daten rund 273 Millionen Kinder und Jugendliche nicht zur Schule (UNESCO, 2026, S. 4). Je nach Kontext sind bestimmte Gruppen besonders benachteiligt, darunter Mädchen und junge Frauen, Kinder mit Behinderungen sowie Kinder, die in Konflikt- und Krisengebieten leben.

Diese Zahlen zeigen: Der Zugang zu Bildung ist keineswegs selbstverständlich.

Wenn der Schulweg zur Hürde wird: Bildung im Jemen

Wie unmittelbar sich Krieg, Armut und gesellschaftliche Ungleichheiten auf Bildungschancen auswirken, zeigt die Situation im Jemen.

Seit mehr als einem Jahrzehnt prägt der anhaltende Konflikt das Leben der Menschen im Jemen und hat die Lebensbedingungen erheblich verschärft. Nach Angaben des UNESCO-Berichts lebten 2021 rund 83 Prozent der Bevölkerung in multidimensionaler Armut. Seit 2015 wurden schätzungsweise 4,5 Millionen Menschen vertrieben. Auch die Bildungsinfrastruktur ist stark betroffen: Rund 20 Prozent der Schulen wurden zerstört oder beschädigt oder werden zur Unterbringung vertriebener Menschen genutzt (UNESCO, 2026, S. 180).

Auch der Bildungsbetrieb ist stark beeinträchtigt: Im Schuljahr 2022/23 arbeiteten Berichten zufolge mehr als 155.000 Lehrkräfte ohne Gehalt (UNESCO, 2026, S. 180).

Doch nicht nur zerstörte Schulen und fehlende Ressourcen erschweren den Zugang zu Bildung. Im Jemen boten 24 Prozent der Schulen lediglich die ersten sechs Klassenstufen an. Für Kinder, die ihre Schulbildung fortsetzen möchten, bedeutet dies, weitere Wege zu einer Schule zurücklegen zu müssen, die auch weiterführende Klassen anbietet (UNESCO, 2026, S. 172).

Es reicht nicht aus, dass Bildung grundsätzlich angeboten wird. Kinder müssen auch tatsächlich und unter realistischen Bedingungen Zugang dazu haben – unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrem Wohnort oder den politischen und wirtschaftlichen Umständen, in denen sie aufwachsen.

Warum Bildung für uns so wichtig ist

Für Hayati Karamati e.V. ist Bildung deshalb seit vielen Jahren ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit im Jemen.

Unsere Erfahrungen vor Ort haben uns gezeigt, welche Bedeutung eine funktionierende Schule gerade in einem von Konflikt und Unsicherheit geprägten Umfeld haben kann. Wo vieles im Alltag unberechenbar geworden ist, kann Schule ein Stück Stabilität und Normalität schaffen. Sie vermittelt Wissen, eröffnet Perspektiven und gibt Kindern die Möglichkeit, Fähigkeiten zu entwickeln, auf denen sie ihre weitere Zukunft aufbauen können.

Deshalb setzen wir uns dafür ein, Kindern den Zugang zu schulischer Bildung zu ermöglichen und bestehende Bildungsstrukturen zu erhalten und zu stärken.

Für uns bedeutet Bildungsförderung dabei mehr als kurzfristige Unterstützung. Sie ist eine Investition in Menschen und damit in die langfristige Entwicklung einer Gesellschaft.

Bildung darf in Krisen nicht zur Nebensache werden

Gerade Kinder in Konfliktregionen laufen Gefahr, dauerhaft von Bildung ausgeschlossen zu werden. Schulen können beschädigt oder geschlossen sein, Familien verlieren ihre wirtschaftliche Existenzgrundlage und der regelmäßige Schulbesuch wird unter schwierigen Lebensbedingungen zunehmend unmöglich.

Doch gerade in solchen Situationen darf Bildung nicht zur Nebensache werden.

Der Weltbildungsbericht unterstreicht, dass langfristige Investitionen in Bildung, inklusive Bildungsansätze und die gezielte Unterstützung benachteiligter Gruppen entscheidend dazu beitragen können, Bildungszugänge und Bildungserfolge zu verbessern.

Diese Überzeugung teilen wir.

Jedes Kind sollte die Chance erhalten, zu lernen, seine Fähigkeiten zu entwickeln und eigene Zukunftsperspektiven aufzubauen – unabhängig davon, wo es geboren wurde oder unter welchen Umständen es aufwächst.

Deshalb bleibt Bildung für Hayati Karamati e.V. ein zentrales Anliegen. Denn Bildung vermittelt nicht nur Wissen. Bildung eröffnet Chancen, stärkt Selbstbestimmung und schafft Zukunft.

Zum Bericht

Anlass für diesen Beitrag ist die Veröffentlichung der deutschsprachigen Kurzfassung des UNESCO-Weltbildungsberichts 2026 „Zugang und Chancengerechtigkeit“. Weitere Informationen finden Sie beim Auswärtigen Amt.

Unsere Veranstaltung: Prävention und Bekämpfung von Extremismus bei Kindern und Jugendlichen

Unsere Veranstaltung: Prävention und Bekämpfung von Extremismus bei Kindern und Jugendlichen

Welch ein gelungener Abend! Am 24.09.2024 fand unsere Kooperationsveranstaltung „Prävention und Bekämpfung von Extremismus bei Kindern und Jugendlichen“ im wunderschönen Toscana-Saal der Residenz Würzburg statt. Wir danken allen Mitwirkenden für dieses bereichernde Event! 💚🙏🏼

Unser Vorsitzender zu Besuch im Jemen

Unser Vorsitzender zu Besuch im Jemen

Unser Vorstandsvorsitzender, Herr Dr. AlDailami, besuchte dieses Jahr sein Heimatland Jemen und die von uns unterstützten Schulen. Er sprach mit den Schulleitern, Lehrkräften und Kindern, um sich vor Ort den aktuellsten Stand der Dinge einzuholen. Zudem wurden dank der großzügigen Spende von Groundbreaker feierlich drei neue Klassen eröffnet!

Wir danken allen Unterstützerinnen und Unterstützern von ganzem Herzen! Nur dank Euch ist der Schulbetrieb im Jemen möglich! 🙏🏼💚

Besonders Engagiert – Vereinsvorstellung Hayati Karamati

Besonders Engagiert – Vereinsvorstellung Hayati Karamati

Am 13. November organisierten unsere Team-Mitglieder Nadine und Maryam in Kooperation mit der Hanns-Seidel-Stiftung eine Online-Informationsveranstaltung über Hayati Karamati. In diesem Event wurde über die Lage im Jemen und unsere Vereinsarbeit gesprochen. Nadine und Maryam haben sich sehr über das zahlreiche Interesse gefreut!

💚💚💚

Jemen: Vergessener Krieg – Vergessene Not

Jemen: Vergessener Krieg – Vergessene Not

Das war der Name unserer Veranstaltung, die am 19.10.2023 in Murnau stattfand. An diesem Abend gab unser Vorstandsvorsitzender, Dr. Said AlDailami, einen Einblick in die politische Lage Jemens. Claudia Demler, Mitglied des Vorstandes, berichtete anschließend über unsere Vereinsarbeit. Komplementiert wurden die Vorträge durch Dr. Martin Hofmeister, der über seinen medizinischen Einsatz im Jemen als Chirurg referierte. Gegen Ende des Events probierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer jemenitische Leckereien und kamen miteinander ins Gespräch.

💚 💚 💚

Wir haben uns sehr über das zahlreiche Interesse gefreut und danken dem Integrationsbeauftragten, Dr. Jochen Lobah, vielmals für die Organisation!

Lächeln, das ansteckt

Lächeln, das ansteckt

Unsere Schulkinder sagen Danke! Ausgestattet mit neuen Schultaschen, Heften, Büchern, Stiften und vielem mehr lässt sich der Schulalltag doch viel besser meistern. Die Kinder haben sich sehr über dieses Geschenk gefreut und wir uns mit ihnen mit. Einen schöneren Lohn für unsere Arbeit können wir uns nicht vorstellen!

💚 💚 💚

Wir danken allen Spenderinnen und Spendern für die Unterstützung unserers Projekts!

Gemeinsam für den Schulbetrieb im Jemen!